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Nachdem die US-Armee im April 1945 Eisenach besetzte, übernahmen sowjetische Truppen die Stadt im Juni aufgrund der Verträge von Jalta. Damit drohte auch eine Demontage der BMW-Autofabrik in der Stadt.

Marschal Shukow von der sowjetischen Militärregierung erhielt von den Eisenachern einen BMW 321 geschenkt. Damit wollte man zeigen, zu welchen Leistungen das durch Bomben teilweise zerstörte Werk fähig ist. Der Plan ging auf, das Werk blieb erhalten und fertigte fortan als sowjetische Aktiengesellschaft “SAG Awtowelo BMW-Werk” den aus der Vorkriegszeit stammenden BMW 321. Die mit dem weiß-blauen BMW-Logo versehenen Fahrzeuge wurden fast alle in die Sowjetunion exportiert.

Auf der Basis des alten BMW 326 stellten 1948 die Eisenacher den BMW 340 vor, eine viertürige, 6-Zylinder-Limousine mit 55 PS. Der Wagen wurde exportiert, kleinere Stückzahlen kamen als Dienstwagen in der DDR zum Einsatz.

Ein Rechtsstreit mit den Bayerischen Motorenwerken im westdeutschen München zwang die Thüringer auf das BMW-Logo und den Namen BMW zu verzichten. So nannte man sich 1952 in EMW um (VEB IFA Automobilfabrik Eisenacher Motorenwerke) und fortan zierte ein vierzackiger Stern, der von einem breiten Ring umfasst wurde, die Kühlerhauben der Fahrzeuge.

1953 musste man die Produktion des EMW 340 und des in geringen Stückzahlen gebauten Coupés/Cabrios EMW 327 einstellen, da die VVB IFA bestimmte, dass im Werk fortan der IFA F9 produziert werden sollte.

Peter Kurze · Freudenbergstr. 4 · 28213 Bremen · E-Mail

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